Skiclub
Sport
DSV-Skischule
Fahrten
Berichte und Bilder
Links
Kontakt
Impressum
Datenschutz
 
Front page
Search

Die Geschichte des SCS

Nachdem im Winter 1954/1955 einige Neugierige im Schwarzwald feststellen konnten, wie schön Skifahren sein kann, wenn man es kann, wurde kurzentschlossen am 24. März 1955 des Skiclub 1955 Schifferstadt e.V. gegründet. Exakt 30 Personen trugen sich in die Gründungsliste ein. Davon sind heute noch 11 Mitglied im SCS. Erster Vorsitzender wurde Adolf Liebisch, der auch die eigentliche Triebfeder für die Vereinsgründung war. Noch im gleichen Jahr wurde ein Trainingsprogramm aufgestellt, Skiroller wurden angeschafft, was von der Bevölkerung mehr oder weniger offen belächelt wurde.

Die erste Clubmeisterschaft wurde 1956 durchgeführt. Schon 1959 konnten von DSV-geprüften Übungsleitern betreute Skikurse angeboten werden.

In den Jahren 1957 und 1958 konnten wegen akuten Schneemangels keine Wintersport-Aktivitäten stattfinden. Ab 1959 wurde das sommerliche Training mit Schwimmwettbewerben und Fußballspielen ergänzt. An den vom WSV-Pfalz ausgeschriebenen Vereinstourenwettbewerben wurde teilgenommen und 1960 der dafür gestiftete Wanderpokal gewonnen.

Der Frühlingsball, glanzvoller Abschluss der Wintersaison, wurde ebenso fester Bestandteil des SCS Programms wie gemeinsame Weihnachtsfeiern, Hüttenabende und Faschingsveranstaltungen. Wandertage, Tagesfahrten mit dem Bus und mehrtägige Städtefahrten, auch in das Ausland, kamen dazu.

Nach den Jahren des Aufbaus durch ,,alte Hasen" wurden Stimmen laut, die sich für eine Neubesetzung des Vorstands durch jüngere Mitglieder aussprachen. Edwin Wagner wurde 1961 als 1. Vorsitzender gewählt, der aber schon nach zwei Jahren amtsmüde war. Sein Nachfolger war Gosmar Isselhard, der heute noch als Ehrenvorsitzender interessiert an den Sitzungen des Verwaltungsrates teilnimmt. Im Jahr 1965, der Verein war inzwischen 10 Jahre alt, meldete sich wieder die jüngere Generation zu Wort und wählte Rainer Lill zum 1. Vorsitzenden. Er selbst und zwei weitere Mitglieder absolvierten einen DSV-Übungsleiterlehrgang in Zermatt und gründeten am 01.12.1966 die Skischule des SCS. Diese bewirkte natürlich eine Steigerung der Mitgliedszahl besonders bei den Jugendlichen. Erstmals konnte eine lange gewünschte Skifreizeit unter fachmännischer und sportlicher Betreuung durchgeführt werden.

In den Weihnachtsferien 1966 fand unter großer Beteiligung eine Jugendfahrt nach Ragall in Südtirol statt. Im Winter 1967 wurden die Vereinswettbewerbe auch als Stadtmeisterschaften ausgeschrieben. Mit großer Freude konnte erstmals in den Annalen des SCS ein Pfalzmeistertitel verzeichnet werden. Die sportlichen Übungsabende wurden forciert. Oftmals wurden sie von mehr als 100 Teilnehmern besucht. Die Zermattfahrt vom WSV veranstaltet, fand immer mehr Teilnehmer.

Zu dieser Zeit fand der Skisport immer mehr Anklang, man interessierte sich für die Clubereignisse, und so wurde 1968 die erste Ausgabe der ,,Vereinsmitteilungen" herausgebracht. Im gleichen Jahr wurde das Vereinsemblem geschaffen und die neue Vereinsfahne vorgestellt. Bei vielen sportlichen Wettbewerben waren SCS-ler auf den vorderen Rängen zu finden. Die Mitgliedszahl war inzwischen auf über 400 gestiegen.

Im November 1969 erregte der SCS positives Aufsehen, als er zu einem Südtiroler Heimatabend mit einer Blaskapelle aus Naturns und dem bekannten Bergidol Luis Trenker mehr als 800 Gäste begrüßen konnte.

Ab Winter 1969/70 konnten noch mehr Skifreizeiten als bisher angeboten werden, da inzwischen 13 Übungsleiter zur Verfügung standen, heute sind es 29-. Glanzvoller Abschluss der Wintersaison war anlässlich des 15-jährigen Bestehens des SCS, das am 25.04.1970 stattfindende Festbankett und der im Feierabendhaus der BASF, Limburgerhof veranstaltete Festball. 21 Gründungsmitglieder konnten geehrt werden. Obwohl in der Saison 1970/71 die Schneeverhältnisse schlecht waren, konnte der SCS seine größten Triumphe in der Vereinsgeschichte feiern. Eine starke Rennmannschaft konnte viele vordere Plätze herausfahren.

Die sportlichen Erfolge spornten eine Gruppe an, die sich außer Skilauf auch für Volleyball interessierte.

Es wurde eine Herrenmannschaft gegründet, die an den Verbandsspielen der Bezirksgruppe Süd-West teilnahm. Um auch den jüngsten etwas zu bieten, wurde erstmals ein Kinderfest veranstaltet, das dann über viele Jahre hinweg, alljährlich ein immer wieder erwartetes Ereignis war. Um diesen Anfängern mit Beratung zur Verfügung zu stehen und zu preiswerter Skiausrüstung zu verhelfen, wurde am 03.11.1974 der erste Skibasar mit großem Erfolg durchgeführt. Diese Aktion ist auch heute nicht aus dem Vereinsleben wegzudenken.

Der SCS ist inzwischen auf 600 Mitglieder angewachsen. Zum 20-jährigen Bestehen konnte am 18.01.1975 der ,,Coro Dolomiti di Trento" zu einem Konzert engagiert werden. Beim Verlauf weiterer Konzerte mit diesem Chor konnten bis heute anhaltende, freundschaftliche Bindungen geknüpft werden. Erstmals wurde ein Wagen für den Rettichfestumzug gestaltet, der die höchste Punktzahl erhielt. Seither beteiligt sich der Club an jedem dieser Festzüge.

Am 22.02.1976 erwarb ein SCS-Mitglied beim Kniebis-Marathon eine Goldmedaille. Da der Verein inzwischen auf 700 Mitglieder angewachsen war, wurde die Einrichtung einer Geschäftsstelle am 02.09.1977 notwendig. In dieser Zeit wurde auch die Zusammensetzung des Vorstandes neu geregelt. Am 15.09.1977 wurde Josef Dornik zum Präsidenten , Horst Friese zum 2. Vorsitzenden und Rainer Lili zum Geschäftsführer gewählt, der dieses Amt allerdings nur bis Ende Februar 1978 ausübte. Die Geschäftsführung wurde für kurze Zeit von Marga Hosenmann übernommen und 1979 an Annel Schips übergeben, die es bis zum Jahr 1993 mit großem Engagement ausübte. Ihre Nachfolgerin ist bis auf den heutigen Tag Uschi Posch. Die beiden Damen haben hohe Maßstäbe gesetzt. Während der Amtszeit Dornik wurden alle seitherigen Programme mit großem Engagement weitergeführt und intensiviert.

Das 25-jährige Jubiläum fiel in diese Zeit, das man mit verschiedenen Veranstaltungen beging, wie alpine Stadt- u. Clubmeisterschaften, Veranstaltung mit Reinhold Messner, Festakt im Pfarrzentrum St. Jakobus Jubiläumsball und wieder ein Besuch des Trientiner Chors. Im Jahr 1983 übernahm Dr. Manfred Posch die Präsidentschaft. Da diese Neuorganisation sich nicht bewährt hatte, kehrte man wieder zum alten System zurück und Dr. Posch war ab 1984 1. Vorsitzender. Er orientierte sich mehr und mehr zum SVP hin und setzte sich dafür ein, dass der bisherige 2. Vorsitzende Horst Friese am 21.04.1989 sein Nachfolger wurde. Er hat alle Chancen, die bisher längste Amtsperiode von Rainer Lili zu übertreffen. Dem SCS konnte nichts besseres passieren; denn Horst Friese ist ein Mann, der überzeugen und motivieren kann und der es immer versteht, zwischen einzelnen Gruppen, die es in Vereinen im

Noch nie hat es so viele Aktivitäten im SCS gegeben, wie in dieser Ära, in die auch das 40-jährige Jubiläum gefallen ist, das in gewohnter Manier zu einem der gesellschaftlichen Höhepunkte des Vereins gestaltet wurde. Es ist zu wünschen und zu hoffen, dass sich die 600 Mitglieder, eine seit längerer Zeitkonstante Zahl, weiterhin mit dem SCS identifizieren und am Vereinsleben beteiligen werden.

 

Josef Hosenmann



Neue Heimatadresse
Geschichte
Verwaltungsrat
Beiträge
Aufnahmeantrag
Satzung
---------------------------
Login/Logout
Top top Copyright...