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Bericht über die Familienfreizeit nach Steinach am Brenner im Januar 2009

 

Hai hai hai the tai-> Busfahrt to the Sky(nach)

                                          oder www.ich-bin-willig.de

 

Bei der Familienfreizeit  in Steinach musste sich keine alleinreisende Frau einsam fühlen. Dafür sorgte Heiko, seines Zeichens Busfahrer und „director“ (siehe Visitenkarte) bei der Firma Blessinger, mit klaren deutlichen Worten direkt zu Beginn der Reise und lieferte damit täglichen Gesprächsstoff... [wer wollte alleinreisende Männer beglückten??]

Nach einer über halbstündigen Wartezeit auf blankem Eis in eisiger Schifferstädter Kälte vor der Ringerhalle waren Bus und Anhänger schnell geladen (O-Ton Heiko: „Ich lade“) und wir Familienfreizeit-Teilnehmer konnten wieder auftauen. Die weitere Fahrt verlief sehr angenehm und war für Ski-Club-Neulinge dank der hervorragenden Organisation von Familie Kreutz voller Überraschungen. Zu unserem großen Erstaunen meldete sich nach relativ kurzer Auftauphase bei den meisten Teilnehmern sehr bald ein quälendes Hunger- und Durstgefühl, das Udo samt Helferteam umgehend mit warmen Fleischkäsebrötchen und kaltem Sekt in Sektgläsern (in Strömen nur für Erwachsene) zu stillen wusste!

Einige Fahrtkilometer weiter, nachdem wir das heimatliche Bundesland verlassen hatten, meldeten sich diese unangenehmen Befindlichkeitsstörungen hartnäckig wieder und wurden wiederum sogleich von Udo und seinen Helfern mit Nutellabrötchen, Kuchen und Kaffee (sogar in Porzellantassen) sehr erfolgreich bekämpft! So langsam dämmerte uns Neulingen, warum Familie Kreutz zu Hause abgeholt werden musste.....

Nach DVD- Familienprogramm Hai hai hai the tai ->Space-Taxi to the Sky (wurde zum geflügelten Wort während der Freizeit, besonders gerne für die männlichen Skihaserln mit zu viel Hüftschwung [Popo-Wackeln zu deutsch] eingesetzt) landeten wir wohlbehalten am Ziel, dem Jugend- und Familien-Gästehaus in Steinach am Brenner.

Das Haus hat 4½ Sterne, die bereits im Skistall sichtbar waren. Dort wurden unsere Ski von einem luxuriös ausgestatteten (Heizröhren für die Schuhe) und wunderbar aufgeräumten Skiraum erwartetet. Unsere Zimmer waren auch bezugsfertig und standen einem Hotelzimmer eigentlich in nichts nach. Mit kostenlosem Safe und Flachbildschirm wurde der etwas knappe Platz im Zimmer wieder aufgewogen.

Nach dem Auspacken probierten wir uns dann beim Essen wiederzutreffen. Diese Idee scheiterte jedoch an der Menge der anderen Gäste, die auch zu Abend essen wollten. Glücklicherweise reisten die „Fremden“ am nächsten Morgen bereits ab, so dass wir ab dann nach Wunsch zusammensitzen konnten. Der Speisesaal war hell, modern und zweckmäßig eingerichtet, verbreitete aber trotz liebevoller Dekoration die Gemütlichkeit eines Bahnhofsrestaurants, wahrscheinlich durch die Tabletts, auf denen man sein Essen holen und wegbringen musste. Das Essen war vollkommen okay, nur die reinen Vegetarier mussten etwas trocken darben. Es gab immer Suppe, ein großes Salatbüffet, ein Hauptgericht mit Fleisch (keine Auswahl, für Vegetarier Nudeln oder Reis mit Gemüse und ohne Soße) und Nachtisch.

Nach dem Abendbrot durften wir uns in einem großzügigen Seminarraum versammeln zum „briefing“ und zur Einteilung der Kinder in 3 können- oder altersangepasste Kurse und zur Einstimmung auf die richtige Alkohol-Dosis für die folgenden Tage.

Zur großen Überraschung der Altmitglieder des SCS wurde täglich ein ½ Tagesski-Kurs für Erwachsene angeboten (die Neumitglieder waren das gewohnt).

Pünktlich starte am nächsten Morgen der wichtigste Teil der Freizeit, das Skifahren!!!!!!!!!

Es war kalt, kalt, kalt, aber herrlicher Sonnenschein. Die Pisten waren wunderbar präpariert,

z.T. etwas eisig, da die meisten im Schatten lagen, aber es gab auch die beiden etwas

abgelegeneren Sonnenpisten mit herrlichen Schneeverhältnissen. Das Skigebiet war insgesamt etwas klein, für 4 Tage aber völlig ausreichend und gut gepflegt. Kinder, Jugendliche und Erwachsene fühlten sich von den 3 tollen Skilehrern Simone, Anja und Dominik bestens betreut und konnten alle noch Neues lernen.

Die Farbeinteilung der Pisten war etwas suspekt, tatsächlich war die schwarze Piste abgesehen vom kurzen oberen Steilstück recht hellschwarz (= hellschwarz-blau), die rote und besonders die blauen Pisten hatten aber einige sehr dunkelrote bzw. dunkelblaue (= dunkelschwarz-blau) Stücke, die Anfänger vor große Herausforderungen stellten, bzw. zu statischen Pistenhindernissen (vergl. Karvingkurs vorletzterTag) werden ließ.

Ein besonderes Ereignis auf der Piste und viel betrachtet von allen Vorbeifahrenden war das Ski-Ballett der Männerpäarchen (Hai hai hai the tai), eine Schwungübung des Carvingkurses von Anja und das Synchronschwingen des Kurzschwungkurses von Simone! Dominik dürfte häufig Kids und Jugendliche zähmen!

Ein weiterer Programmpunkt war das mittägliche Essen auf einer Hütte, wo man seine morgendlichen Skierlebnisse mit den anderen teilen, sein erstes Weizen trinken und seine Kinder mal kurz treffen und mit riesigen Würsten, Nudel- oder Pommesportionen abfüttern konnte. Die Geselligkeit wurde bereits mittags groß geschrieben. Am Nachmittag konnten die Kids und Jugendlichen dann im verbliebenen Skikurs, auf der Rodelbahn oder in der Gruppe ohne Skilehrer rumtoben. Die Rodelbahn war nicht ungefährlich - wie ein leichter Unfall in der Gruppe zeigte: spätestens am 3. Tunnel flogen die Rodler von ihrem rasenden Untersatz herunter.

 

Nach Ende des Nachmittagskurses stand täglich Aprés-Ski, der 2. wichtigste Teil der Freizeit, in der urigen Bergeralm auf dem Programm. Das enge, dicht gedrängte Sitzen in Verbindung mit schlechter aber warmer Luft und Selbstbedienung an zu niedrigen Fenstern mit scharfen Kanten (nur für Insider) übte magische Anziehungskraft auf die Mitglieder des SCS aus. Schnell war die Getränkekarte durchprobiert, der Glühwein für zu dünn befunden und der Goasmilch- Umsatz der Bergeralm stark erhöht. Das Getränk hat mit Ziegenmilch natürlich nichts zu tun, enthält aber selbstverständlich eine akzeptable Menge wärmende Zusätze, Sahne und Kuhsaft, ist also sehr gesund für Skifahrer, besonders für frierende!

Die lange, eisige Talfahrt stellte immer die letzte Herausforderung des Tages dar, sei es durch mangelnden Kanteneinsatz (die Autorin), Müdigkeit (Kinder), alte Verletzungen (Ski oder Board-veteranen) oder intensive Aprés-Ski-Betätigung (Rest).

Der Ort Steinach ist nicht besonders erwähnenswert, zwei Supermärkte, ein Unfallarzt (von unserer Gruppe nur 2x in Anspruch genommen, schwache Unfallstatistik).....viele haben ihn nur bei der An- und Abreise gesehen, denn nach der Talfahrt gab es einen weiteren Programmpunkt zu bewältigen: Antreten zum Saunagang! Erstaunlicherweise fanden sich dabei für die Autorin Parallelen zum Aprés-Ski: Eng (2. Sauna blieb hartnäckig kaputt!) warm, länger als geplant und alkoholträchtig (Sekt stilecht aus richtigen Sektgläsern konsumiert). Wer dann nach den ausgedehnten Saunagängen das Abendessen bewältigt hatte, durfte den Tag sehr gesellig ausklingen lassen. Hauptattraktion war natürlich die allseits beliebte und erwartete Feuerzangenbowle, die mit frischem Orangensaft von sportlich trainierten Händen gepresst, liebevoll gewürzt und von erfahrener (pyromaner ?) Hand flambiert, ganz besonders lecker war und auch völlig geleert wurde. Danach kamen die Weihnachtsgutzeln und so manche Flasche mit farbigem Inhalt auf den Tisch, die Kids durften sich über Caprisonne freuen.

Das Abendprogramm der letzten Tage gestaltete sich bei lustigen Gesellschaftsspielen mit viel Spaß in großer Runde genauso gesellig und die nahe Abreise erforderte zwecks Gepäck-reduktion natürlich das komplette Leeren aller mitgebrachten Flaschen.

Unser letzter Tag begann mit der Anreise von 4 Bussen voll müder dänischer Jugendlicher, deren Hunger für uns das Einnehmen des Frühstücks um mindestens 1 Stunde verzögerten. Selbstverständlich wurde auch am Abreisetag das tägliche Programm eisern, aber leider verkürzt durchgezogen und so lange wie möglich Skigefahren und Aprés-Ski betrieben. Dank umsichtiger und disziplinierter Organisation konnten wir überpünktlich abfahren. Unsere an sich traurige Abreise wurde erleichtert durch einen Blick in den vorher so schönen Skistall, der sich in eine unvorstellbare dänische Ski- und Zubehör-Müllhalde verwandelt hatte.

Auf der problemlos verlaufenden Rückreise über den Fernpass (natürlich „geölt“ mit Sekt und einem Abschluss-Willi) wurde dann spätestens klar, dass Heiko erfolglos geblieben war, denn bei so viel Spaß und Geselligkeit auf der Familienfreizeit des SCS blieb niemand einsam (außer Heiko) und wir freuen uns auf eine Fortsetzung im neuen Jahr!

P.S. Etwas lästig ist die Regelung, dass Neumitglieder den Bericht schreiben müssen! Susanne

 




















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