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Brunnentour 2010

Brunnen mit Legenden 3

 

12. Thematour des Ski-Clubs

 

Unter Führung unseres Mitglieds und Stadtführer Helmut Elmer wurde auf vielfachen Wunsch eine weitere Radtour zu Brunnen in die nähere Umgebung unternommen.

   Erste Station war der sehenswerte „Stadtgeschichtsbrunnen“ in Schifferstadt vor dem Neuen Rathaus. Der Bronzebrunnen wurde vor etwa 25 Jahren von dem Schifferstadter Künstler Hubert Gems entworfen. Auf dem Außenrelief der Brunnenschale werden acht Begebenheiten in Bildern dargestellt. In einem fachwerkähnlichen Linienverlauf werden Bilder wie der Goldene Hut, ein alter Ziehbrunnen, ein Pferd mit Erntewagen und ein Rettichbündel gezeigt. Das Becken im Erdbereich ist mit Natursteinen gepflastert. Vier Wasserspeier am Bronzebecken und Spritzdüsen und Überlauf an der Innenplastik sowie vier Wasserquellen im Erdbereich bestimmen den Wasserverlauf. Gems erläuterte das Kunstwerk in einem Brief an die Stadtverwaltung: „Der geschichtliche Hintergrund soll hier weniger durch Fakten als durch Umsetzung von Eindrücken in die Bildsprache verdeutlicht werden. Wobei es mir darauf ankam, bei den älteren Bürgern noch erlebte Vergangenheit zu wecken. Für die Jüngeren sollte ein bildlicher Bezug zur Schifferstadter Entwicklungsgeschichte hergestellt werden.

   Nach einer kurzen Radfahrt wurde der Brunnen in der Ortsmitte von Böhl angesteuert. Der „Händsching-Brunnen“ ist nicht nur ein erfrischender Quell an heißen Sommertagen, sondern zieht alle Blicke auf sich. Zur Böhler Kerwe 1992 wurde er offiziell eingeweiht. Das „Freiluftexponat“ wurde von dem Duttweiler Bildhauer Theo Röhrig gestaltet. Mittelpunkt ist der Schneider, der mit überkreuzten Beinen auf einer Maintaler Sandsteinsäule sitzt und einen Handschuh (Händsching) näht. Die Figur soll an das in früheren Zeiten in Böhl verbreitete Schneiderhandwerk erinnern. Im unteren Basisteil speien sechs Masken oder Fratzen Wasser. Sie sollen böse Geister erschrecken und fernhalten. Viele Gebäude waren im Mittelalter mit solchen Fratzen versehen. Drei Überläufe im Innern des Brunnenbeckens führen zu einem kleinen Graben, aus dem das Wasser wieder in den Umlauf gepumpt wird. Damit wollte Röhrig verstärkt die „Lebendigkeit“ des Naturelements Wasser zum Ausdruck bringen.

   Ein besonders schönes Kunstwerk ist der „Ochs-und-Esel-Brunnen“ in Dannstadt am Kulturzentrum „Alte Schule“, der nach einer weiteren Radfahrt erreicht wurde. Für den erfahrenen Brunnenexperten sind die Bildhauer mit den kleinen Mäuschen als Erkennungsmerkmal bekannt: Barbara und Prof. Gernot Rumpf sind die Künstler, die 1990 den Brunnen planten und konstruierten. Die wasserspeienden Ochs- und Esel Köpfe sowie der große, goldglänzende Kürbis knüpfen an die Geschichten und Legenden aus früheren Zeiten an. Im 19. Jh. bestellten die Dannstadter Bauern ihre Felder noch mit Zugochsen. Als die Eisenbahnlinie von Ludwigshafen nach Kaiserslautern gebaut werden sollte war der kürzeste Weg über Mutterstadt, Dannstadt, Neustadt nach Kaiserslautern. Die erbosten Landwirte wollten aber ihr Land für die Trasse nicht hergeben und befürchteten, dass die Ochsen durch Lärm und Qualm erschreckt würden, die Kühe ihre Kälbchen vorzeitig verlieren und das Korn durch Funkenflug verbrennen würde. So wurde in den 1840er Jahren Schifferstadt zum Eisenbahnknotenpunkt. „Diese Dannstadter Ochsen, ihre Ochsen sind ihnen wichtiger als die Eisenbahn“ spotteten fortan die Bewohner der Nachbardörfer.

   Die Schauernheimer bekamen ihren Spitznamen „Esel“ durch eine Verwechslung. Auf einem Acker fand ein Bauer einen riesigen Kürbis, den die Bürger für ein Riesenei hielten. Der schwergewichtige Bürgermeister wollte das Ei ausbrüten und setzte sich auf den Kürbis. Der Bürgermeister, erschöpft von der anstrengenden Brüterei, schlief ein. Ein kleiner Esel gesellte sich zu ihm und schlief ebenso ein. Beim Aufwachen des Bürgermeisters brach der Kürbis auseinander und zum Erstaunen der Zuschauer erschien der kleine Esel hinter ihm. So hielt sich die Legende, dass der Bürgermeister einen Esel ausgebrütet habe, was sich bald als Irrtum herausstellte. Daher stammte der Spitzname „Esel“.

   Letzte Station des Radausflugs war der mehr als 2000 Jahre alte „Queckbrunnen“ (von queck = lebendig) an der Grenze zwischen Schifferstadt und Dannstadt. Die Legende berichtet, dass durch die Gnade der Heiligen Jungfrau unfruchtbare Frauen durch Trinken des Wassers aus der Quelle wieder mit Kindern gesegnet würden. Der Klapperstorch soll dann die Kinder aus dem Queckbrunnen holen. Die kleine Quelle spendet in 17 Sekunden einen Liter Wasser, das einen kleinen Teich speist. Beim Bau eines Bunkers wurde 1935 die Quelle verschüttet und 1983 von Helfern von Schifferstadt und Dannstadt wieder freigemacht.

Manfred Posch



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