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Sunride Engelberg 2010

Sunride Engelberg – die wahre Geschichte

 

Die Schweiz ist ein kleines, beschauliches und sicheres Fleckchen Erde – genau richtig für ein entspanntes Skiwochenende zum Saisonausklang. So dachten wir zumindest vor unserer Fahrt „Sunride Engelberg“. Am Ende waren wir heilfroh, die Grenze mit purer Angst, aber heilen Knochen wieder überqueren zu können. Wie es dazu kam?

Nichts deutete auf die kommenden Geschehnisse hin, als wir mit Kleinbussen und Vans gemütlich die „Kurzstrecke“ nach Engelberg antraten. Bereits die Ankunft im Traditionshaus mit englischem Flair gestaltete sich typisch pfälzisch. In der Lobby machte sich ein Duft von Rieslingschorle breit und der Raum ward bis tief in die Nacht vom dazugehörigen Dialekt gefüllt. Die ersten Anzeichen wurden uns im Nachhinein bewusst. War da ein Schatten hinter der Couch?

Der erste Skitag zeigte sofort, was ein Skigebiet am Saisonende bietet: absolut leere Pisten und Sonne pur. Bei der Auffahrt zum Titlis mit den Stöckelschuhkoreanerinnen können wir unsere dunklen Gedanken noch verdrängen, aber ein verstohlener Blick zum Nachbarn sagt einem jeden von uns: da war gestern Nacht etwas, über das sich keiner traute zu sprechen. Dann häufen sich mysteriöse Zwischenfälle. Wir fahren zu neunt und ich zähle zehn Spuren auf den perfekt gewalzten Pisten. Jedes Mal. Ich behüte das Geheimnis. Mich schaudert.

Die Mittagspause im Sonnenstuhl verführt uns, das erfrischende Schauspiel der Schneerutschen über die Stufen der Felswände zu beobachten. Vielleicht ist es auch nur, um von der  lähmenden Angst zu abzulenken, die den Nacken hinauf kriecht. Die Stimmung auf der Sonnenterrasse ist einfach zu euphorisch um echt zu sein. Aus dem Augenwinkel erhasche ich in unbeobachteten Momenten niedergeschlagene Augenlider und leere Blicke. Ich wusste es. Ich bin nicht der einzige. Oder bilde ich mir alles nur ein?

Am Nachmittag habe ich eine Strategie. Ich schlage einen Off-Piste Ausflug durch den Gletscherbruch vor, der begeistert angenommen wird. ER wird spurlos in einer Spalte verschwinden und damit so lautlos gehen wie er gekommen ist. Der Schnee ist tief und die Aussicht berauschend. Doch der Genuss ist von kurzer Dauer. Ich höre SEIN schweres Atmen in meinem Genick. Mein Kopf dröhnt, es hämmert wie in einer Schmiede der Western Union, meine Augen ziehen sich tief in ihre Höhlen. Ich konnte ihn nicht abschütteln.

Apres-ski in Engelberg bedeutet über grüne Matten ins Tal bis direkt in den Liegestuhl zu fahren. Wir schwingen die Gläser auf einen gelungenen Skitag und es entsteht für einen kurzen Augenblick eine Stille, die in der Regel aus psychologischen Gründen von einem Gruppenmitglied mit einer Banalität sozial unterbrochen wird, bevor die Pause peinlich wird. Mir ist nichts peinlich. Ich stehe auf und schreie: „Ich bring ihn um“. Wie vom Donner gerührt starren mich alle an, als hätte ich den Verstand verloren. Dann springt mir der erste zur Seite und stößt ein lautes „diese Scheißtype“ aus. Alle wissen von wem wir reden, springen auf und brechen in wildes Kriegsgeheul aus. Ich wusste es. Ich bin nicht allein.

Sofort hecken wir den Masterplan aus. Mit Vernunft und Höflichkeit werden wir nicht zum Ziel kommen. Die harte Nummer wird gezogen. Wir vertrauen einem aus unserer Mitte, der Stein und Bein schwört, ER sei mit Zuckerrohrdestillat, den dazugehörigen Kristallen und einigen Spritzern Limonensaft auf tausend Jahre altem Gletscheis zu bekämpfen. Jawoll! Vampire verschwinden ja bekanntermaßen auf Knoblauch. Und dieses Teufelszeug wird ihm nicht den Hauch einer Chance lassen. Der Abend ist gerettet. Wir erklären den Schweizern unseren Miraculixtrank. Und die haben sofort einen Preis parat. Viel hilft viel.

Beim Fondueabend feiern wir  SEINEN Schlüssel wie das Goldene Kalb. Wir haben ihn am Schlüsselbund, quasi in unserem Besitz und er kann uns nicht mehr bis ins Bett verfolgen, uns den Schlaf rauben, mit nackten Füßen auf die Badefliesen zwingen. Der Mann mit dem Hammer ist ausgesperrt, abgeschüttelt, der Tür verwiesen und auf eine falsche Fährte gelockt.

Der Sonntag ist ein Traumtag befreiten Schwingens. Der Abschied nach Hause in den Sommer fällt schwer. Ein letzter Blick zurück lässt mein Blut zu Eis gefrieren. Die anderen haben IHN ebenfalls erblickt. Wir werden uns nicht klein kriegen lassen. Nächstes Jahr, beschließen wir, machen wir dem Mann mit dem Hammer vollends den Garaus. Sein Schlüssel verschwindet mit festem Griff für einen Sommer in unserer Tasche.









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