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DSV Skischule - Wir über uns


Am Rande des SCS-Sommergrillfestes definiert ein eher beiläufige Unterhaltung die neue Rolle unseres Vereins für den Skisport.

Bei Bier und Steak erzählt eine alte Schulfreundin im Kreise der Skilehrer von der Familienfreizeit über Ostern in Zell am See. Auf die erwartungsvolle Frage, wie es denn den beiden Kleinen gefallen hätte, enttäuschte sie die Runde mit der knappen und ehrlichen Zusammenfassung „ wir fanden’s klasse, aber für unseren Kleinen war es ein Horrorerlebnis“. Ungläubiges Nachfragen klärte die niederschmetternde Beurteilung jedoch schnell auf. Aufgrund der vorauszusehenden inhomogenen Skigruppen unterschiedlicher Alters- und Könnensstufen wurde die Fahrt so ausgeschrieben, dass die Kinderkurse bei der ortsansässigen Skischule gebucht wurden. Dort trat ein, was für jeden Skilehrer den Supergau bedeutet, der Kleine hatte keine Lust mehr, Stürze, Angst und Kälte kamen hinzu und die Kinder„Sirene“ meldete sich in Form markerschütternder Schreie, Krokodilstränen und eselssturer Totalverweigerung. Und das lag definitiv nicht an den Methoden des örtlichen Skilehrers, denn mit dieser Situation war schon ein jeder von uns konfrontiert - auch mit Erwachsenen, inklusive der genannten Begleiterscheinungen...

Ein kleine aber glückliche Begebenheit hat die Situation doch noch zum Wohlsein des Kindes gewendet. Helmut fuhr vorbei.

Ein altgestandener Skilehrer unserer Skischule, der vielleicht den kleinen Wettbewerbsvorteil mitbringt, dass sein weißer Rauschebart bei Kindern sofort der beglückende Gedanke an Weihnachtsgeschenke wachruft. Der Kurze fand kurzerhand wieder Vertrauen und trabte wohlgemut Hand in Hand mit Helmut die Piste runter. „Dem bin ich noch was schuldig“, muß wohl seine Motivation gewesen sein, als er am nächsten Tag mit Helmut noch ein Tänzchen auf der Piste wagte und auch prompt den Spaß an der Sache wieder fand.

Die Erklärung geht aber wohl etwas über die anerkannten pädagogischen Fähigkeiten und das Einfühlvermögens des bärtigen Familienvaters hinaus. Zum einen besteht zwischen Schülern und Skilehrern eine ganz andere soziale Bindung, wenn man auch die Anfahrt, die Hüttenabende oder möglicherweise andere Aktivitäten in der schneelosen Heimat miteinander teilt. Zum anderen fehlt in der Skischule des Skiclubs der kommerzielle Druck eines Skikurses, denn der wird bei uns quasi „frei Haus“ geliefert. Das Angebot, d.h. die begleitenden Skilehrer sind da, die Nachfrage freiwillig. Bei Skischülern, die sich untereinander nicht kennen und einiges für den Skikurs investieren müssen, stößt man als Skilehrer auf weitaus weniger oder im Zweifel gar kein Verständnis, wenn man sich mal eine Stunde ausklinkt und sich exklusiv um das vermeintlich schwächste Glied kümmert. Oberste Maxim sollte bei uns die reine Lehre, nämlich Spaß, Sicherheit und Sozialkompetenz haben.

Also Moni, in dieser Saison seid Ihr wieder dabei, denn das war kein Einzelfall – mein Weihnachtsmann hieß damals Maria.

Manchmal haben wir dann doch Bauchweh, etwas „Neues anzubieten“. Denn im Gegensatz zum Skikurs lastet der volle kommerzielle Druck auf dem Skiclub, wenn wir eine Fahrt planen und ausschreiben. Mögliche finanzielle Fiasken bei zu geringen Teilnehmerzahlen können wir uns einfach nicht leisten. Erschwerend kommt hinzu, dass wir eine viel kleinere, lokale Zielgruppe mit unseren Fahrten avisieren. Im Gegensatz zu Reiseanbietern, die ganz bestimmte Nischen ansprechen und dabei überregional anbieten, versuchen wir die Bedürfnisse eines ganzen Vereins abzudecken. Daher der Aufruf an all unsere Mitglieder: Wagen Sie es einfach mal öfter auf eines unserer Angebote einzugehen. Und ganz wichtig, wenn sie sich dazu entschlossen haben, WEITERSAGEN! Wir stecken nämlich keinen Euro in die Werbung...

Die Neumodischen unter uns finden jegliche Informationen auf der Homepage. Auch zur Zeit weniger genutzte „Links“ wie beispielsweise das Forum, können durch Ihre Aktivitäten zum nützlichen Umschlagplatz für Information werden. Falls das zu allgemein formuliert war, stellen Sie sich vor, es haut am Mittwoch einen Meter „Powder“ auf die Berge und sie würden sich spontan dazu entschließen übers Wochenende gen Süden zu fahren. Suche Sie Ihren Mitfahrer oder eine Mitfahrgelegenheit einfach in unserem Forum! Vielleicht funktioniert’s.

Alles neu macht der Mai, besonders bei Jahreshauptversammlungen. Denn der vielbeschworene Generationenwechsel scheint vollzogen und der Skiclub fährt in gefährlichen Gewässern des Umbruchs, aber möglicherweise auf zu neuen Ufern.

 

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